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Einige der größten Rennfahrer aller Zeiten haben den Kartsport nie verlassen. Hier bekommen beide Arten von Größe ihre Würdigung.
Fragte man Ayrton Senna auf dem Höhepunkt seiner Formel-1-Karriere nach dem komplettesten Rivalen seiner Laufbahn, nannte er keinen Grand-Prix-Fahrer. Er nannte Terry Fullerton — einen Kart-Weltmeister, der nie ein Formel-1-Auto fuhr und es nie wollte. Diese Antwort ist der Grund, warum es diese Rubrik gibt.
Größe im Kartsport gibt es in zwei Formen, und der Motorsport feiert meist nur eine davon. Da sind die Absolventen: Senna, Schumacher, Verstappen — Fahrer, deren Kartjahre alles darüber erklären, wie sie Rennen fuhren, und deren Profile hier den Teil ihrer Karrieren abdecken, den die F1-Biografien überfliegen. Und da sind die Lebenslänglichen: Fahrer wie Mike Wilson, dessen sechs Weltmeistertitel bis heute von niemandem in der Geschichte des Sports übertroffen wurden, oder Fullerton selbst, der zwei Jahrzehnte lang künftige F1-Stars aus eigener Kraft schlug. Sie waren keine gescheiterten Autorennfahrer. Sie waren Meister einer Disziplin, die zufällig der härteste reine Fahrwettbewerb des Motorsports ist — keine Federung, keine Hilfen, kein Versteck.
Eine Ruhmeshalle, die nur F1-Karrieren zählte, würde die halbe Geschichte des Kartsports auslöschen — samt einiger der erbittertsten Rivalitäten, die je ausgetragen wurden, viele davon aus dem goldenen 100-ccm-Zeitalter, als der Skalp eines Werkskarters so viel wert war wie jede Trophäe. Unsere Legendenliste nutzt deshalb die sporteigene Anzeigetafel: WM-Titel, Dominanz einer Ära und das, was die Fahrer sagten, die gegen sie fuhren. Beide Arten von Größe, eine Halle.